Ich wollte es nicht glauben, nachdem ich es bei bash.org gelesen hatte. Geht aber tatsächlich:

% ping -c 1 www.thepiratebay.org
PING www.thepiratebay.org (83.140.176.146) 56(84) bytes of data.
64 bytes from hey.mpaa.and.apb.bite.my.shiny.metal.ass.thepiratebay.org (83.140.176.146): icmp_seq=1 ttl=54 time=35.8 ms

--- www.thepiratebay.org ping statistics ---
1 packets transmitted, 1 received, 0% packet loss, time 0ms
rtt min/avg/max/mdev = 35.878/35.878/35.878/0.000 ms

ErrorsafeGerade in dem Moment als ich anfangen wollte mich wieder mal über einen abgesemmelten Firefox aufzuregen, poppte das obere der nebenstehenden Fenster auf. Kurz (genauer: für die ersten sieben Worte) hielt ich das tatsächlich für eine FF-Meldung, dann habe ich mich nur noch auf die Babelfischige Übersetzung konzentrieren können: erratisches Verhalten, Fröste und Abbrüche also… soso.

Meinen ‚Computer auf freies zu überprüfen‘ hätte allerdings einiges hervorgebracht. Linux halt… ;-)

Naja, mir war gerade nicht nach einer Überprüfung. Nach einem beherzten ‚Cancel‘ ging dann das zweite Fenster auf. Beruhigt durch die digitale Unterzeichnung und die bestätigte Freiheit von Viren, Ad- und Spyware — und sicher auch in Ermangelung einer Alternative — noch ein Klick auf OK, und… nichts. Kein Ausführen, kein Öffnen. Mist, wie kann ich denn jetzt meine Kiste ‚auf freies überprüfen‘?

Ach ja, der Firefox war übrigens nicht gestorben. Seit gerade eben dürfen JavaScripte aber keine Fenster mehr verkleinern… :-(

notepad.exeDie Diskussion ist zwar schon zwei Monate alt, mir ist das Thema aber neu: Man kann den Windows-Standard-Editor notepad.exe durcheinanderbringen, indem man die Kühnheit besitzt einen Text zu schreiben, zu speichern und wieder zu öffnen:

  • Textdokument anlegen
  • den folgenden Text (ohne Anführungszeichen) eingeben: „this app can break“
  • die Datei speichern
  • die Datei wieder öffnen
  • siehe Screenshot :-D

Ursache für dieses merkwürdige Verhalten ist wahrscheinlich ein Fehler in der Erkennung des verwendeten Zeichensatzes. Notepad versucht beim Öffnen, den Text mit chinesischen Schriftzeichen wiederzugeben. Man könnte ein Osterei vermuten. Dagegen spricht aber, daß der chinesische Text anscheinend keinen Sinn ergibt, außerdem kann man auch mit anderen Zeichenketten — z. B. „xxxx xxx xxx xxxxx“ — diesen Fehler provozieren.

Ich konnte das nicht glauben, aber sowohl auf einem Windows 2000 als auch auf XP ‚funktioniert‘ dieser Fehler. Mal sehen was Vista bringt… ;-)

Der Artikel bei Golem ist zwar schon ein paar Tage alt, und eigentlich auch nicht herausragend interessant. Das ‚Kompetenzerlebnis‘ ging mir dann doch nicht mehr aus dem Kopf. Eigentlich ist das aber in dem Artikel auch nur ein Buzzword von vielen, die alle noch in den aktiven Wortschatz integriert werden wollen:

Hacker streben nach einem Kompetenzerlebnis, Cracker suchen zudem Aufregung und den Reiz des Illegalen.
[…]
Obwohl Hacker und Cracker auch unerlaubt in geschützte Systeme eindringen, machen sie es mit deutlich anderer Zielsetzung und werden über andere Anreize motiviert. Dabei wertet es Falko Rheinberg als Glücksfall, dass der auf Schaden zielende Cracker über die rebellische Illegalitätstendenz und nicht über die Kompetenzfreude motiviert ist. Wer nämlich Freude an der Kompetenzsteigerung per se hat, der entwickelt meist eine höhere Expertise.

Das Wort hat Heute ein Arbeitskollege fallengelassen. Ich verstehe das einfach mal als Upper-Class-Bezeichnung für Klugscheißerei, und sowas macht sich als Fremdwort natürlich ausgesprochen gut. Schließlich betrachte ich Aprosdokese als Hobby. :-)

Wikipedia sagt folgendes zur Sophisterei:

Die Sophistik, von griechisch σοφιστής (sophistés) „Weisheitsbringer“ (seinerzeit geläufige Berufsbezeichnung für Lehrer), ist aus heute landläufiger (nachplatonischer) Sicht eine geistige Strömung der griechischen Antike. In herabsetzender Weise spricht man auch von Sophisterei (Weismacherei).

Irgendwie bin ich gerade dabei, an screen zu verzweifeln. Nichts wichtiges, aber etwas in das ich mich seit Gestern verbissen habe. Da ich weiß, daß es hier einige Leser gibt die das Tool zu schätzen wissen, mal die Frage in die Runde: Ist das alles?

Was bisher geschah: Ich benutze fvwm2 als Windowmanager, mit einem mächtig abgespeckten Crystal-Theme. Gestern habe ich meinen zerschossenen Bootloader mit Hilfe einer GRML-CD repariert, da ist mir der nett vorkonfigurierte Screen aufgefallen. Der stellt in seiner Statuszeile auch Informationen wie die aktuelle Taktfrequenz dar. Auf dem unteren Teil meines Bildschirmes habe ich noch eine Art Taskleiste, die ich aber bei nüchternem Nachdenken nie brauche. Lediglich die Statusmeldungen am Rand — Uhrzeit, Akkustatus, Taktfrequenz und Temperatur — würden mir fehlen. Also will ich die jetzt in meinen Screen packen, damit mein Desktop endlich aufgeräumt (AKA absolut leer) ist.

Beliebige Informationen kann man mit sogenannten Backtick-Kommandos in Screen darstellen. Gut zu wissen, war mir auch neu. Ein Blick auf GRML zeigt, daß da für diesen Zweck Skripte aufgerufen werden, die irgendwo im System liegen. Technisch kein Problem, aber ich hätte keine sinnvolle Idee, wo ich die lassen sollte. Also habe ich versucht, direkt in der Screen-Konfiguration ‚Einzeiler‘ unterzubringen.

Schäbbig, aber geht: Das funktioniert so lange, wie da tatsächlich nur ein einzelnes Kommando aufgerufen wird. Sobald substituiert wird (uname bzw. $(uname)) klappt das nicht mehr. Erstmal habe ich mir beholfen, indem ich eine neue Shell starte und der die Kommandos als Parameter mitgebe:

backtick 1 0 60 sh -c 'sed -ne "s/.* on-line/^/p" /proc/acpi/ac_adapter/AC/state; expr $(sed -ne "s/remaining capacity: *\([0-9]*\) mWh/\1/p" /proc/acpi/battery/BAT0/state) \* 100 / $(sed -ne "s/last full capacity: *\([0-9]*\) mWh/\1/p" /proc/acpi/battery/BAT0/info)'
backtick 2 0 60 sh -c 'expr $(cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_cur_freq) / 1000'
backtick 3 0 60 sed -ne "s/temperature: *\\([0-9]*\\) C/\\1°C/p" /proc/acpi/thermal_zone/THM0/temperature

Fiese Zeilenumbrüche, aber ich bin sicher daß man damit klarkommt wenn man an .screenrc bastelt. ;-)

Mein Problem mit dieser Lösung ist, daß für jede Aktualisierung der CPU- und der Takt-Infos eine extra Shell geöffnet wird. Das muß bei Aktionen die auf Dauer durchaus häufiger als alle 60 Sekunden laufen nicht sein. Oder?

Schöne Lösung? Ich habe einiges an Quotes ausprobiert, auf die Art habe ich den dritten Eintrag mit ein paar eingestreuten Backslashes zum Laufen gebracht. Zu den ersten beiden habe ich keine Idee mehr, und ich bin irgendwie nicht schlau genug um die Screen-Sourcen weit genug zu verstehen um zu erkennen ob es eine Lösung gibt. Hat jemand von Euch mehr Erfolg?

Wobei, zugegeben: so richtig schön wird das eh nicht. Ich vermute, daß es auf Dauer am Ressourcenschonendsten wäre, die Sammlung der Daten in ein eigenes Programm (meine Wahl wären Perl oder Python) auszulagern. Das könnte dann parallel zum Screen mitlaufen, wenn man die Parameter für ‚Backtick‘ richtig wählt kann Screen nämlich auch Ausgaben eines dauerhaft laufenden Programms anzeigen. Was meint Ihr?